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News Artikel
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Pascals Tagebuch, 2. Teil (2010-03-27) |
Verein: Pamiers-Städtepartnerschaftskomitee Art: Städtepartnerschaften Abteilung: Schüleraustausch Albert-Schweitzer-Gymnasium |
| von Pascal Schmidt |

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22.03.2010
Heute fuhren wir mit dem Bus von Pamiers nach Foix, der Hauptstadt des Départements Ariège. Dort wurden wir von der französischen Lehrerin Madame Destarac durch die Stadt geführt. Sie zeigte uns unter anderem die Kirche Saint Volusien. Nach einer kleinen Stärkung in einer Bäckerei in einer kleinen Gasse in der Altstadt von Foix, machten wir uns auf den Weg zur Burg hinauf. Als wir am Eingang angekommen waren, hatten wir Zeit den, trotz des schlechten Wetters, herrlichen Blick über Foix zu genießen, während Madame Destarac uns die Eintrittskarten für die Burg kaufte. Im alten Bergfried, den man auch hinaufgehen kann, befindet sich das Burgmuseum. Nachdem wir alles gesehen hatten, machten wir uns wieder auf den Weg in die Altstadt, um von dort aus zum Bus zu laufen. Als wir wieder im Lycée ankamen, erwartete uns ein schmackhaftes Mittagessen in der Schulkantine. Danach besuchten wir entweder den gemeinsamen Unterricht mit Herrn Lang oder den Unterricht mit den Corres. Um 16.00 Uhr hatten wir dann alle zusammen eine Stunde Occitanisch, die Sprache, die hier früher in der Region gesprochen wurde. Wir lernten einfache Sätze, um uns vorzustellen, aber auch verschiedene occitanische Lieder.
23.03.2010
Nach dem Frühstück und der Busfahrt zur Schule trafen wir uns alle vor dem Lycée, um dann nach Albi zu fahren. Nach einer längeren Busfahrt trafen wir dort bei bestem Wetter und strahlenden Sonnenschein auf einem Parkplatz in der Nähe der Altstadt ein. Nach einem kleinen Rundgang durch die Innenstadt, die wie viele südfranzösische Städte vor allem aus Backstein erbaut wurde, führte uns unser Guide in den Garten des Bischofspalastes von Albi in dem man einen wunderbaren Blick auf die Tarne hat. Danach ging es in die Kathedrale St Cécile, die von außen sehr schlicht aussieht, im Inneren jedoch mit sehr vielen Wandgemälden geschmückt ist. Wir ruhten uns einige Zeit auf der Treppe vor der Kapelle in der Sonne aus und gingen dann wieder zum Bus, um unseren nächsten Programmpunkt anzufahren: Cordes sur Ciel. Die Lehrer teilten uns dort unsere Lunchpakete aus und wir durften dann den Ort erkunden. Cordes Sur Ciel liegt auf einem Hügel und viele Häuser stammen noch aus dem Mittelalter. Wir verließen den Ort wieder, um nach Pamiers zurückzufahren. |

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24.03.2010
Der heutige Tag begann mit einem kleinen Stadtbummel durch Pamiers, ehe wir dann in den gemeinsamen Unterricht gingen, um an unserem Projekt zu arbeiten. Nach der Schule fuhren wir dann mit dem Bus nach Hause und aßen dort zu Mittag. Da mein Franzose Arséne vier Stunden Fahrschule hatte, machte ich mich alleine auf den Weg, um im Ortskern von Mazères einige Souvenirs zu kaufen. Ich war sehr überrascht, wie viele Geschäfte und Bars es in diesem klein wirkenden Ort gab. Als ich wieder bei ihm zu Hause war, bereitete ich mich auf die morgige Abfahrt vor.
25.03.2010 & 26.03.2010
Nachdem ich ohne meinen Corres mit dem Koffer per Bus in die Schule gefahren bin, stellte ich fest, dass nur wenige Deutsche zur ersten Stunde Schule hatten. Also gingen wir in die Stadt, um noch einige letzte Besorgungen zu machen. Als wir wiederkamen, setzten wir uns vor die Schule in die Sonne und warteten, bis alle Deutschen eintrafen, und gingen dann in unseren Raum. Dort arbeiteten wir noch ein wenig an unserem Projekt oder gingen einfach ein bisschen ins Internet. Um 12.00 Uhr gingen wir dann in die Cafeteria, um ein letztes Mal dort zu essen und danach hatten wir bis zur Abfahrt Freizeit. Wir gingen durch die Straßen, kauften Souvenirs, Geschenke, Proviant und ruhten uns dann im Park von Pamiers ein wenig aus. Dann gingen wir zur Schule, um noch einige Deutsche und Franzosen abzuholen, und liefen dann gemeinsam zum Bus. Dort verabschiedeten wir uns von unseren Corres und machten noch einige Erinnerungsfotos. Wir waren alle sehr traurig, Pamiers verlassen zu müssen, da es für viele auch das letzte Mal gewesen war. Einige nasse Taschentücher später waren dann alle im Bus und wir brachen in Richtung Deutschland auf. Trotz einiger Unruhen im Bus ging die Fahrt schnell vorüber und um ca. 6.00 Uhr fuhren wir über die Grenze. Nach einer Frühstückspause, bei der sich viele mit den neuesten deutschen Zeitschriften eindeckten, fuhren wir dann weiter nach Crailsheim. Kurz bevor wir dort eintrafen, bedankten sich Lehrer, Schüler und Busfahrer beieinander und applaudierten fleißig. Um 10.45 Uhr kamen wir dann in Crailsheim an und jeder lud sein Gepäck aus dem Bus ins Auto. Nachdem sich alle voneinander verabschiedet hatten war der diesjährige Pamiersaufenthalt dann endgültig zu Ende. Wir waren uns alle einig: Es war eine schöne Zeit in Pamiers.
Pascal Schmidt |

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